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Unsere Ölsorten

Die Pflanzenoel.ch AG produziert verschiedene kaltgepresste Pflanzenöle. Jede Sorte wird kurz beschrieben. Denn kein Pflanzenöl ist gleich wie das andere. Nicht jedes lässt sich in der Küche gleich einsetzen. Der Geschmack der einzelnen Sorten unterscheidet sich genauso wie ihre Farbe.

Im roten Navigationsbereich links können die einzelnen Sorten direkt angewählt werden.

Leinöl kaufen

Inhaltsstoffe:
• ca. 19 % gesättigte Fettsäuren
• ca. 19 % Ölsäure 1-fach ungesättigt (Omega 9)
• ca. 16 % Linolsäure 2-fach ungesättigt (Omega 6)
• ca. 51% Alpha–Linolensäure 3-fach ungesättigt (Omega 3)
• Keine Gamma–Linolensäure 3-fach ungesättigt (Omega 6)
• ca. 32 mg Vitamin E pro 100ml Öl – vorwiegend gamma-Tocopherol
• Begleitstoffe: Schleimstoffe, diverse Vitamine und Sekundärpflanzenstoffe

 

Verfügbarkeit:
Unser SwissOmegaPower® Premium-Leinöl ist immer Verfügbar, eine schlechte Ernte oder eine
grosse Nachfrage kann die Verfügbarkeit beeinflussen.

 

Haltbarkeit:
Bei kühler und dunkler Lagerung ca. 4 Monate

 

Allgemeines:
Lein, auch Flachs genannt, ist eine blau blühende, einjährige, 1 Meter hohe Pflanze, die in fast
ganz Europa verbreitet ist. Die zur Pflanzenfamilie der Linaceae (Leingewächsen) gehörende
Pflanze ist seit Jahrtausenden als Heil- und Lebensmittel bekannt. Bereits in der jüngeren Steinzeit
wurde Lein bei uns kultiviert. In Pfahlbauten fand man 3000 bis 4000 Jahre alte Samen und
Leingewebe. Bis zum ersten Weltkrieg wurde in Mitteleuropa Lein (Flachs) im grossen Stil
angebaut. Die Samen enthalten 33 bis 43% Öl.
Der Pflanzenstängel liefert die Bastfasern, aus denen Leinen gewoben wird.
An der Luft zersetzt sich Leinöl schnell und verharzt. Es bildet sich ein dünner Film an der
Oberfläche. Deshalb ist Leinöl ein wesentlicher Bestandteil aller Ölfarbanstriche und des
Linoleums.
Als Speiseöl sollte Leinöl so schnell wie möglich verbraucht werden.
Lein wird von ausgewählten Landwirten in der Region angebaut. Das von der Pflanzenoel.ch AG
hergestellte Leinöl ist ein 100% Schweizer Produkt. Die strengen Vorschriften der Schweizer
Landwirtschaft sorgen dafür, dass das Leinöl von höchster Qualität ist.

 

Verwendung:
Allgemeines
Leinöl ist eines der gesündesten Speiseöle überhaupt. Des Weiteren ist es das einzige Öl, für
welches es auch dann noch Anwendung gibt, wenn es bereits infolge von zu langem
Nichtgebrauch ungeniessbar geworden ist: Zur Leder- und Holzpflege ist es selbst dann noch
ausgezeichnet geeignet.
Dem Leinöl wird schmerzlindernde Wirkung nachgesagt. Mit 58% Anteil an dreifach ungesättigten
Fettsäuren (Alpha-Linolensäure) hat Leinöl von allen bekannten Speiseölen den höchsten Gehalt
dieser sehr wichtigen Omega-3-Fettsäure.

 

als Speiseöl
Ähnlich wie im Fischöl sorgen die Alpha-Linolensäuren im Leinöl indirekt für die Bildung
bestimmter Botenstoffe, welche die Fliessgeschwindigkeit des Blutes verbessern. Zudem wird ein
Botenstoff gehemmt, der eine übermässige Blutgerinnung fördert. Ausserdem wirkt die Alpha-
Linolensäure schmerzstillend und entzündungshemmend.
Das gesamte Blutfettsystem wird positiv beeinflusst. Leinöl ist tatsächlich ein Spezialist, der das
Gefässsystem stärkt und pflegt und den roten Blutkörperchen »freie Fahrt« verschafft.
Leider sind jedoch der Verwendung des Leinöls in der Küche Grenzen gesetzt. Infolge des starken
Geschmacks, der an frisch geschnittenes Gras erinnert, lässt sich das Leinöl nur begrenzt
einsetzen. Sehr beliebt sind Quark mit Leinöl und Kartoffeln. Findet man den Leinölgeschmack
köstlich, lässt es sich auch zu allen Gemüsegerichten, Kartoffeln und zu Rohkost einsetzen.

 

andere Anwendungen
• Äusserlich angewendet, ist Leinöl (gemischt mit Jojobaöl) wegen seines
zellregenerierenden Effekts hilfreich bei schmerzhaften Hautrissen und berufsbedingten
Hautschäden.
• Als Zusatz für Tierfutter eignet sich das Leinöl sehr gut, so erreicht man bei Pferden ein
schön glänzendes Fell. Bei Hunden und Pferden fördert das Leinöl zusätzlich die
Verdauung.
• Leinöl eignet sich auch sehr gut zur Pflege von Holz und Leder. Mit Leinöl lassen sich
ebenfalls Ölfarben verdünnen

Baumnussöl kaufen

Inhaltsstoffe:
• ca. 9 % gesättigte Fettsäuren
• ca. 18 % Ölsäure 1-fach ungesättigt (Omega 9)
• ca. 54 % Linolsäure 2-fach ungesättigt (Omega 6)
• ca. 14 % Alpha–Linolensäure 3-fach ungesättigt (Omega 3)
• Keine Gamma–Linolensäure 3-fach ungesättigt (Omega 6)
• ca. 50 mg Vitamin E pro 100ml Öl – vorwiegend gamma-Tocopherol
• Begleitstoffe: Vitamin A, B und E

 

Verfügbarkeit:
Die Verfügbarkeit von Walnussöl ist beschränkt.

 

Haltbarkeit:
Bei kühler und dunkler Lagerung ca. 12 Monate

 

Allgemeines:
Der bis zu 20 Meter hohe Walnussbaum kommt ursprünglich aus Mittelasien. Populär wurde er, als
Karl der Grosse anordnete, den Baum auch in unseren Breiten anzupflanzen.
Es dauert rund 15 Jahre, bis ein Walnussbaum wirklich reiche Früchte trägt, und ein halbes
Jahrhundert verstreicht, ehe er seine volle Produktivität erreicht. Das aus den Nüssen gewonnene
Öl, das nicht erhitzt werden soll, ist wohlschmeckend, nussig, mild und wird besonders in der
französischen Küche geschätzt. Nüsse ohne Schalen sollte man kühl lagern. So auch das
besonders hochwertige Öl, denn es hat einen hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
Zu den Besonderheiten des Walnussöls zählt seine ausgeprägte fungizide, also gegen Pilze
gerichtete Wirkung. Ausserdem desinfiziert es sehr gründlich, was auch bei der Hautpflege von
Nutzen ist.

 

Verwendung:
Allgemeines
Walnussöl ist durch seinen extrem hohen Gehalt an Linolsäure ein sehr wertvolles Öl. Es stärkt
das Immunsystem, wirkt positiv auf den Fettstoffwechsel, fördert die Regeneration der Haut und
bringt den Hormonhaushalt ordentlich in Schwung.

 

als Speiseöl
Hier liegt die Stärke des teuren und edlen Walnussöls, das vor allem dem Wurzelgemüse das
gewisse Etwas verleiht. Oder probieren sie es einmal zu Müsli, geschwellten Kartoffeln, Spargeln,
Artischocken, Maiskolben und allen anderen Gemüsesorten.

 

andere Anwendungen
Das Walnussöl findet auch in der Kosmetik seine Anwendung. So kann Walnussöl pur bei
aufgesprungenen Lippen durchaus den Fettstift ersetzen. Jede Hautirritation lässt sich sehr gut mit
Walnussöl pur lindern.

Hanöl kaufen

Inhaltsstoffe:
• ca. 10 % gesättigte Fettsäuren
• ca. 13 % Ölsäure 1-fach ungesättigt (Omega 9)
• ca. 53 % Linolsäure 2-fach ungesättigt (Omega 6)
• ca. 16% Alpha–Linolensäure 3-fach ungesättigt (Omega 3)
• ca. 3% Gamma–Linolensäure 3-fach ungesättigt (Omega 6)
• ist vorhanden Vitamin E pro 100ml Öl
• Begleitstoffe: Diverse

Verfügbarkeit:
Nach der Ernte so lange wie der Vorrat reicht. Hanf wird nur in begrenzter Menge angebaut

Haltbarkeit:
Bei kühler und dunkler Lagerung ca. 12 Monate

Allgemeines:
Der Ursprung der uralten Kulturpflanze Hanf (Cannabis sativa L.) liegt wahrscheinlich in
Zentralasien. Hanf ist nur als Kultur bekannt, häufig eingebürgert, selten verwildert.
Hanf wurde bis nach dem zweiten Weltkrieg auch in der Schweiz kultiviert, vorwiegend als
Faserpflanze. Die Hanffasern sind sehr robust und wurden meist zu Seilen, Schnüren oder auch
zu Tüchern verarbeitet.
Hanf sorgt wegen der Möglichkeit, als Betäubungsmittel missbraucht zu werden, regelmässig für
negative Schlagzeilen. Der Gehalt an THC (Tetrahydrocannabinol) ist gesetzlich festgelegt. Der für
die Ölgewinnung angebaute Hanf ist „THC-arm“ und verstösst nicht gegen das
Betäubungsmittelgesetz. Der Anbau wurde von der Polizei und dem zuständigen Bezirksamt
begleitet.
Die einjährige Pflanze gedeiht in Mitteleuropa fast in allen Lagen bis 1000 Meter Höhe. Sie ist
relativ anspruchslos und kann 2 – 4 Meter hoch wachsen. Die Früchte des Hanfs werden
gebräuchlich als „Hanfsamen“ bezeichnet. Es sind rundliche bis ovale, gut 4 mm grosse, etwas
abgeflachte Nüsschen mit grünlichgrauer, hell geaderter Oberfläche, die mit Flecken bedeckt ist. In
der spröden Schale liegt der grünliche Samen. Die Hanfsamen sind neben fettem Öl reich an
Eiweiss und enthalten zudem Harz und Zucker.

Verwendung:
Allgemeines
Hanföl ist ein sehr hochwertiges Pflanzenöl. Mit über 80% essentiellen Fettsäuren hat es einen der
höchsten Anteile unter den Pflanzenölen. Vor allem ein beachtlicher Anteil Alpha-Linolensäure
macht das Hanföl für die moderne Ernährung hoch interessant. Die vorhandene Gamma-
Linolensäure macht das Hanföl noch einzigartiger. Diese spezielle Fettsäure kommt nur in wenigen
Pflanzen vor. Das Verhältnis der Omega- 6- Fettsäure, der Linolsäure, zur Alpha-Linolensäure,
einer Omega-3-Fettsäure, ist mit 3:1 sehr gut. In der modernen Ernährung wo der Reduktion der
Omega-6-Fettsäuren vermehrt Aufmerksamkeit geschenkt wird, hat das Hanföl einen bedeutenden
Einfluss.

als Speiseöl
Wegen seinem charakteristischen Geschmack und der einzigartigen Fettsäurestruktur kann Hanföl
nicht für alle Speisen verwendet werden.
Hanföl darf nicht erwärmt werden, das schliesst schon alle gekochten Gerichte, ausser man giesst
das Hanföl zum verfeinern nach dem Kochen über die Speisen.
In der kalten Küche kann Hanföl jedoch sein volles Spektrum ausschöpfen.
Etwas Hanföl verfeinert jedes Müsli. Auch zu Kartoffelstock (Kartoffelbrei) oder Gschwellten
(Pellkartoffeln) ist es eine gute Wahl.

 

kosmetische Anwendungen
Bei kosmetischen Anwendungen hat das Hanföl viele Vorteile. Es ist ein ausgezeichneter
Weichmacher für Haut und Haare. Aus diesem Grund eignet es sich besonders gut für Massagen,
Salben, Cremes, Seifen und Shampoos.
Hanföl, auf eine Narbe aufgetragen, sorgt für eine schönere Ausheilung.

andere Anwendungen
In der Farben- und Lackindustrie schätzt man das Hanföl wegen seiner Gleitfähigkeit.
Für die Herstellung von Seifen liefert Hanföl einen wichtigen Beitrag. Jeder Hobby-Seifensieder
schätzt die feinen weichen Seifen mit Hanfölanteil.

Haselnussöl kaufen

Inhaltsstoffe:
• ca. 8 % gesättigte Fettsäuren
• ca. 78 % Ölsäure 1-fach ungesättigt (Omega 9)
• ca. 9 % Linolsäure 2-fach ungesättigt (Omega 6)
• Keine Alpha–Linolensäure 3-fach ungesättigt (Omega 3)
• Keine Gamma–Linolensäure 3-fach ungesättigt (Omega 6)
• ca. 42 mg Vitamin E pro 100ml Öl – vorwiegend alpha-Tocopherol
• Begleitstoffe: reich an Vitaminen

Verfügbarkeit:
Haselnussöl wird sporadisch frisch gepresst und ist dann Verfügbar so lange der Vorrat reicht.

Haltbarkeit:
Bei kühler und dunkler Lagerung ca. 24 Monate

Allgemeines:
Die Haselnuss ist die einzige Nuss, welche ursprünglich aus Europa stammt. Sie gehört zur
Familie der Birkengewächse. Die Sträucher besiedelten nach der Eiszeit als Pionierpflanzen einen
Grossteil Europas. Bei den Jungsteinzeitmenschen waren die Haselnüsse hoch begehrt. Diese
Kraftpakete an Inhaltsstoffen (neben 65% Öl unter anderem ca. 18% Eiweiss und Vitamine)
entsprachen vor tausenden von Jahren unseren heutigen "Müsliriegeln". Hygienisch verpackt in
ihrer Schale und gut transportierbar, waren und sind sie auch heute noch echte Energiespender.

Verwendung:
als Speiseöl
Kaltgepresstes Haselnussöl ist erhitzbar und - wie Baumnussöl - eine wohlschmeckende
Kostbarkeit in der Küche. Salate, Gemüse, aber auch Nusskuchen und Guezli kann man mit
Haselnussöl verfeinern.
• Guezli, statt Butter oder Margarine dieselbe Menge Haselnussöl verwenden

andere Anwendungen
Haselnussöl ist mit seinem zarten Duft ein ideales Hautpflegemittel (ähnlich wie Mandelöl),
hervorragend geeignet als Massageöl und deshalb beliebt als Basisöl in der Aromapflege. Wegen
des hohen Gehalts an Ölsäure ist es gut haltbar.
Haselnussöl hilft bei vielen Hautproblemen, insbesondere bei empfindlicher und trockener Haut.

Mandelöl kaufen

Inhaltsstoffe:
• ca. 8 % gesättigte Fettsäuren
• ca. 70 % Ölsäure 1-fach ungesättigt (Omega 9)
• ca. 22 % Linolsäure 2-fach ungesättigt (Omega 6)
• Keine Alpha–Linolensäure 3-fach ungesättigt (Omega 3)
• Keine Gamma–Linolensäure 3-fach ungesättigt (Omega 6)
• Begleitstoffe: viele Vitamine

Verfügbarkeit:
Mandelöl wird sporadisch frisch gepresst und ist dann Verfügbar so lange der Vorrat reicht.

Haltbarkeit:
Bei kühler und dunkler Lagerung ca. 12 Monate

Allgemeines:
In Asien wurde der Mandelbaum schon vor Jahrtausenden kultiviert. Bereits im Altertum wurde das
Mandelöl in der Schönheitspflege sehr geschätzt. Es wird durch Kaltpressen der Süssmandeln
(Prunus aygdalus var. dulcis) gewonnen. Diese unterscheiden sich von den Bittermandeln in ihrem
Gehalt an Amygdalin, das für den bitteren Geschmack und die Giftigkeit verantwortlich ist.
Das Öl aus der Bittermandel darf nur äusserlich angewendet werden. Das Süssmandelöl ist
hingegen ein wertvolles Speiseöl.

Verwendung:
Allgemeines
Mandelöl ist eines der kostbarsten Öle in der Hautpflege - ein Klassiker. Die ca. 70% Ölsäure des
Mandelöls geben nach dem Einreiben ein schönes, weiches Hautgefühl. Das Öl wirkt reizlindernd,
pflegend und schützend und hilft vor allem der trockenen Haut, die zu Sprödheit, Schuppen und
Juckreiz neigt. Mandelöl ist sehr verträglich, gerade für empfindliche Haut.
Der Pfarrer Kneipp empfahl das süsse Mandelöl (tägl. 3 bis 4 Teelöffel) bei Verschleimung,
Lungenentzündung, Bauchgrimmen und auch als Abführmittel bei Kindern.

als Speiseöl
Durch den hohen Wert einfach ungesättigter Fettsäuren ist das Mandelöl zwar zum Erhitzen
geeignet, aber als Bratöl zu kostbar.
• Mandelöl schmeckt zu jedem Gemüse. Einfach kurz vor dem Servieren, beispielsweise mit
frischen Kräutern, unterrühren.
• Ein mit Milchprodukten angerichtetes Müsli mit Mandelöl beträufeln und geniessen.

andere Anwendungen
Mandelöl eignet sich hervorragend als Massageöl

Rapsöl kaufen

Inhaltsstoffe:
• ca. 7 % gesättigte Fettsäuren
• ca. 62 % Ölsäure 1-fach ungesättigt (Omega 9)
• ca. 18 % Linolsäure 2-fach ungesättigt (Omega 6)
• ca. 8% Alpha–Linolensäure 3-fach ungesättigt (Omega 3)
• Keine Gamma–Linolensäure 3-fach ungesättigt (Omega 6)
• ca. 55 mg Vitamin E pro 100ml Öl
• Begleitstoffe: Vitamin E und Vitamin A, Karotinsäure, Provitamin A

Verfügbarkeit:
Unser SwissOmegaPower® Premium-Rapsöl ist immer Verfügbar, eine schlechte Ernte oder eine
grosse Nachfrage kann die Verfügbarkeit beeinflussen.

Haltbarkeit:
Bei kühler und dunkler Lagerung ca. 12 Monate

Allgemeines:
Raps gehört zur Familie der Kohlarten, genauer gesagt zu den Kreuzblütlern. Die Rapssamen
enthalten ca. 35 - 45% Öl. Sie werden schon seit rund 2000 Jahren genutzt und systematisch
angebaut, zuerst in den Ursprungsländern der Pflanze (Asien, Mittelmeerraum). Hauptanbauländer
sind heute Indien, China, Kanada sowie das nördliche Europa. Raps gilt als wichtigste Ölpflanze
der klimatisch gemässigten Zonen der Erde.
Was nach dem wirtschaftlichen Erfolg noch aussteht, ist ein Siegeszug in der Gunst des
gesundheitsbewussten Verbrauchers. Vor allem die Ernährungswissenschaft könnte dies
ermöglichen. Raps spendet nämlich ein Öl der Superlative. Es hat sich als das Speiseöl mit dem
geringsten Anteil an gesättigten Fettsäuren herausgestellt, enthält also in der Summe den
höchsten Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Hinzu kommt eine weitere Spezialität des Rapsöls,
durch die in den USA ein richtiggehender "Run auf Raps" ausgelöst wurde: Untersuchungen
haben ergeben, dass gerade die einfach ungesättigten Fettsäuren, so vor allem die Ölsäure
(woran der Rapssamen besonders reich ist), die Blutcholesterinwerte überaus günstig
beeinflussen. Cholesterin gehört zu den auffälligsten Risikofaktoren für den Herzinfarkt aufgrund
von Arterienverengungen. Rapsöl, so haben zahlreiche wissenschaftliche Studien gezeigt,
verbessert die Balance der Blutfette, d.h. es erhöht bestimmte, hoch erwünschte und
risikomindernde Fetteiweisskörper im Blut (HDL-Cholestrin). Des Weiteren haben Untersuchungen
zu dem überraschend positiven Schluss geführt, dass Rapsöl auch einen günstigen Effekt auf die
Blutzuckerregulierung hat (Erwachsenen-Diabetes).

Verwendung:
Allgemeines
Rapsöl, das wohl am meisten verbreitete Pflanzenöl in Mitteleuropa, ist zugleich auch eines der
gesündesten Öle. So enthält Rapsöl ca. 9% Alpha-Linolensäure und ist damit eine gute Quelle
dieser lebenswichtigen Omega-3-Fettsäure. Darüber hinaus enthält Rapsöl auch bemerkenswerte
Mengen an Vitamin E (23 mg/100g Öl), Beta-Karotin (3 mg), Vitamin K (150 mcg), Lecithin (bis zu
0.5 Prozent) sowie weitere so genannte sekundäre Pflanzenstoffe.

als Speiseöl
Rapsöl ist ein "Universalöl", das zum Braten und für Salate gleichermassen geeignet ist. Es wird in
Kombination mit Ei- und Milchprodukten nicht bitter, ist also für die Herstellung von Mayonnaise
und Marinaden geeignet.
Der hohe Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren macht es zu einem guten Bratfett, der 9%ige
Anteil dreifach ungesättigten Fettsäuren (Alpha-Linolensäure) zu einem gesunden Salatöl.
Wer kein Olivenöl mag, hat mit Rapsöl eine besonders wertvolle Alternative.

andere Anwendungen
Rapsöl wird auch als technisches Öl verwendet. Zum einen eignet es sich hervorragend in der
Verlustschmierung bei Kettensägen, zum andern als Kraftstoff für Motoren.
Der Hauptvorteil bei der Verlustschmierung mit Rapsöl besteht darin, dass das Rapsöl 100%
biologisch abbaubar ist. Vor allem bei Kettensägen, die im Wald eingesetzt werden, ist das ein
wichtiger Punkt, sind unsere Wälder doch bekanntlich die grössten Trinkwasser-Reservoire.
Der seit geraumer Zeit aufkommenden Forderung nach alternativen Energiequellen kommt das
Rapsöl sehr entgegen. Denn Rapsöl als Motorenkraftstoff ist besonders interessant. Rapsöl ist
100% CO2-neutral, das heisst, es wird beim Verbrennen nur soviel CO2 erzeugt, wie die Pflanze
aufgenommen hat, um das Öl zu bilden. Rapsöl erzeugt viel weniger Russ als Dieselkraftstoff. Auf
der technischen Seite ist die Möglichkeit vorhanden, herkömmliche Dieselmotoren auf
Pflanzenöltauglichkeit umzubauen. Vor allem kaltgepresstes Pflanzenöl hat eine sehr hohe,
vorteilhafte Energie-Bilanz.

High-Oleic Sonnenblumenöl kaufen

Inhaltsstoffe:
• ca. 7 % gesättigte Fettsäuren
• ca.78 % Ölsäure 1-fach ungesättigt (Omega 9)
• ca. 10 % Linolsäure 2-fach ungesättigt (Omega 6)
• Keine Alpha–Linolensäure 3-fach ungesättigt (Omega 3)
• Keine Gamma–Linolensäure 3-fach ungesättigt (Omega 6)
• ca. 48 mg Vitamin E pro 100ml Öl – vorwiegend alpha-Tocopherol
• Begleitstoffe: Diverse

Verfügbarkeit:
High Oleic Sonnenblumenöl ist immer Verfügbar, eine schlechte Ernte oder eine grosse Nachfrage
kann die Verfügbarkeit beeinflussen.

Haltbarkeit:
Bei kühler und dunkler Lagerung ca. 18 Monate

Allgemeines:
Die High-Oleic Sonnenblumen wurden speziell gezüchtet, um ein Pflanzenöl zu schaffen, das sich
hervorragend zum frittieren eignet. Die Geschichte der Sonnenblumen können Sie auf Seite 34 (in
der gesamten Broschüre) nachlesen. Hier wird nur das HO (High-Oleic)-Sonnenblumenöl
beschrieben.
HO-Sonnenblumen wurden auf natürliche Art, das heisst durch Auswahl von geeigneten Pflanzen
und deren Vermehrung, gezüchtet. Die Gentechnik wurde noch nicht angewendet. HO-
Sonnenblumen sehen auf den Feldern genau gleich aus wie die traditionellen Sonnenblumen. Sie
können nicht unterschieden werden. Der Landwirt, der HO-Sonnenblumen anpflanzt, muss bei der
Aussaat einen genau vorgeschriebenen Abstand zu traditionellen Sonnenblumen einhalten.
Ansonsten kann eine gegenseitige Bestäubung dazu führen, dass es Bastardpflanzen gibt, die
weder das eine noch das andere sind. Das daraus gewonnene Speiseöl ist nicht einzuordnen und
dadurch für den Verkauf nicht klar deklarierbar.
Bei der Züchtung der HO-Sonnenblumen wurde das Fettsäuremuster umgezüchtet. Traditionelles
Sonnenblumenöl hat ein Muster von 10-30-60 (10% gesättigte Fettsäuren, 30% einfach
ungesättigte Fettsäuren und 60% zweifach ungesättigte Fettsäuren). Durch den Anteil von 60%
zweifach ungesättigter Fettsäuren sollte man dieses Öl nicht erhitzen. Es hat aber klare Vorteile in
der modernen Ernährung und ist als gesundes Speiseöl bekannt, insbesondere wenn es
kaltgepresst ist.
Beim HO-Sonnenblumenöl wurde das Fettsäuremuster so umgezüchtet, dass es ein Muster von
10-80-10, also nur noch 10% zweifach ungesättigte Fettsäuren, hat. Der sehr hohe Anteil an 80%
einfach ungesättigter Fettsäuren, der Ölsäure, macht dieses Speiseöl hoch erhitzbar. Der tiefe
Anteil von nur 10% gesättigter Fettsäuren macht dieses Öl auch für die moderne Ernährung sehr
wertvoll. Es ist diesbezüglich sogar dem Olivenöl überlegen. Sonnenblumenöl allgemein ist vom
natürlichen Geschmack eher mild, mit einem leichten Heugeschack. Beim HO-Sonnenblumenöl ist
der Geschmack derselbe, dadurch kann es hervorragend zum Zubereiten aller Speisen gebraucht
werden. Da aber das HO-Sonnenblumenöl vorwiegend zum Frittieren verwendet wird, werden Sie
dieses Speiseöl kaum als kaltgepresst kaufen können. Die Pflanzenoel.ch AG verkauft nur
kaltgepresstes HO-Sonnenblumenöl; die Natur hat’s gemacht, darum soll die Natur auch zu
riechen und zu spüren sein.

 

Verwendung:
Allgemeines
HO-Sonnenblumenöl ist speziell zum Frittieren gezüchtet worden. Es ist das typische Frittieröl. Es
ist hoch erhitzbar. Das HO-Sonnenblumenöl fühlt sich auf der Zunge etwas feiner an als das
traditionelle Sonnenblumenöl.

als Speiseöl
Dank dem feinen Geschmack und der Erhitzbarkeit eignet es ich hervorragend von der kalten
Küche bis zur heissen. Achten Sie darauf, dass beim Frittieren von Pommes frites die
Öltemperatur 180°C beträgt. Nur so werden die Pommes schön knusprig.

Traubenkernöl kaufen

Inhaltsstoffe:
• ca. 10 % gesättigte Fettsäuren
• ca. 14 % Ölsäure 1-fach ungesättigt (Omega 9)
• ca. 71 % Linolsäure 2-fach ungesättigt (Omega 6)
• Keine Alpha–Linolensäure 3-fach ungesättigt (Omega 3)
• Keine Gamma–Linolensäure 3-fach ungesättigt (Omega 6)
• ca. 7 mg Vitamin E pro 100ml Öl – vorwiegend alpha-Tocopherol
• Begleitstoffe: reich an Vitaminen

Verfügbarkeit:
Traubenkernöl ist nur begrenzt verfügbar.

Haltbarkeit:
Bei kühler und dunkler Lagerung ca. 18 Monate

Allgemeines:
Das Traubenkernöl wird aus den Kernen der Weintraube gewonnen. Nach der Weinlese werden
die Traubenkerne aus dem Trester gewonnen und getrocknet. Durch grossen Aufwand kann eines
der feinsten Öle gewonnen werden. Für einen Liter Traubenkernöl braucht es mehr als 2000 Kilo
Trauben. Das gold-grün bis dunkelgrün-bräunlich schimmernde Öl mit dem traubig - nussigen
Geschmack wird im Kaltpressverfahren hergestellt. Es ist sehr exklusiv und selten, was es auch
teuer macht. Der Aufwand, um einen Liter Öl zu gewinnen, ist gross, die Ausbeute recht klein. So
kann aus den trockenen Kernen nur gerade 2-3% Öl gewonnen werden. Auf dem Markt gibt es
günstiges Traubenkernöl, dieses ist jedoch chemisch extrahiert, es wird mit Hexan aus den Kernen
gelöst. Bei diesem Verfahren entsteht ein fast farb- und geschmackloses Öl, das alle wichtigen
Inhaltstoffe verloren hat.

Verwendung:
Allgemeines
Schon in der Antike war das Traubenkernöl bekannt. Damals galt es als Wundermittel für die Haut.
Heute weiss man, dass es auch sehr interessant in der Ernährung ist. Der hohe Gehalt an Vitamin
E ist gut für Muskeln, Gelenke, Herz, Kreislauf, Augen, Stoffwechsel und Immunsystem. Das
Lezithin beeinflusst die Nerven, das Gehirn und die Blutbildung positiv. Der sehr hohe Anteil an
Linolsäure (rund 71 %) hat einen positiven Einfluss auf den Cholesterinspiegel. Der menschliche
Körper kann daraus sogar die 3-fach ungesättigte Linolensäure, eine lebenswichtige Omega 3-
Fettsäure, bilden.
Traubenkernöl enthält als einziges Öl und einziges Nahrungsmittel überhaupt eine nennenswerte
Menge an Procyanidin. Das ist jenes aussergewöhnliche Antioxidans, das als stärkstes Bollwerk
gegen die freien Radikale bekannt geworden ist. Es ist rund 20 Mal stärker als Vitamin C und rund
50 Mal stärker als Vitamin E. Wegen dem hohen Anteil an Procyanidin ist das Traubenkernöl auch
ein hervorragendes Mittel für die Kosmetik. Die Antioxidantien bewahren auch die Lipidstoffe
unserer Haut vor dem Zerfall.

als Speiseöl
Traubenkernöl ist sehr hoch erhitzbar. Es ist das Speiseöl, das den höchsten Rauchpunkt hat. Der
Rauchpunkt ist jener Erhitzungspunkt, bei dem Öle zerstört werden und anfangen zu rauchen.
Wegen seines hohen Rauchpunktes darf kaltgepresstes Traubenkernöl als ideales und gesundes
Mittel zum Braten bezeichnet werden.
Weiter hat das Traubenkernöl einen Anteil von rund 90 % ungesättigten Fettsäuren. Aus diesem
Grund ist es ein hervorragendes Speiseöl für die kalte Küche. Den intensiven Geschmack kann
man gut ausnutzen, um Speisen zu „würzen“. So kann Traubenkernöl in Salaten, Birchermüsli
oder Gemüse zu einer feinen Note beitragen. Über Käse oder als Grundstoff für Dipsauce eignet
es sich hervorragend. Wegen dem hohen Rauchpunkt ist Traubenkernöl ein exklusives Öl für
Fleischfondues und ein sehr gutes Pflanzenöl, um Fleisch anzubraten. Marinaden mit
Traubenkernöl haben eine spezielle Note.

andere Anwendungen
Traubenkernöl ist gut für die Haut. In England ist es das klassische Massageöl, wie bei uns das
Mandelöl. Traubenkernöl hat eine feine Konsistenz, es ist nicht zu trocken und nicht zu fettig und
lässt sich für Massagen gut handhaben. Traubenkernöl kann das Immunsystem stärken. Es kann
hilfreich bei unreiner und fettiger Haut und Cellulite sein. Es kann die Zellneubildung unterstützen,
dadurch wird die Haut weich und geschmeidig. So lässt sich Traubenkernöl auch dem Badewasser
zusetzen. Feuchtigkeit spenden Umschläge mit Traubenkernöl.