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Allgemeines:
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Die
Sojabohne (Lat. Glycine max.) wird etwa seit dem 3. Jahrhundert v. Chr.
in China kultiviert. Sie galt dort als der "Schatz des Feldes" und
wurde als eine der fünf heiligen Pflanzen verehrt. Nachdem die Bohne um 1800
nach Amerika kam, hat Amerika sich mittlerweile zum Welthauptanbaugebiet
entwickelt, so dass heute jede zweite Sojabohne aus den USA kommt. Leider war in
der Vergangenheit die Sojabohne wegen der Genmanipulation in negative
Schlagzeilen geraten, dieser „Fortschritt“ lässt sich nicht mehr aufhalten.
Die
Pflanzenoel.ch AG kauft die Sojabohnen in der Region ein, in der Schweiz ist
der Anbau genmanipulierter Pflanzen verboten.
Ausser
genügend Sonne und etwas Feuchtigkeit braucht die Sojapflanze nicht viel um prächtig
heranzuwachsen und in nur 100 Tagen reife Schoten hervorzubringen. Das schafft
keine andere Pflanze. Botanisch gesehen gehört die Sojapflanze, wie unsere
heimische Erbse, zu den Schmetterlingsblütlern. Die Samen in den Schoten sind
wahre Energiespender: 18% Fett, 36% Eiweiss, 26% Kohlenhydrate, 5%
Mineralstoffe, 5% Ballaststoffe und 10% Wasser.
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Verwendung:
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Allgemeines:
Sojaöl ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, darunter auch
Linolensäure. Eine Besonderheit des Sojaöls ist der hohe Lezithingehalt von1,5
bis 3,5%. Ausserdem gibt es einen hohen Gehalt an Vitamin E. Es ist mild im
Geschmack und kann für Rohkost, Salate und auch zum Kochen verwendet werden.
als Speiseöl:
Sojaöl besticht durch sein ausgeglichenes Fettsäuremuster, ähnlich wie
Sonnenblumenöl. Die ungesättigten Fettsäuremoleküle werden sofort in den
Stoffwechsel aufgenommen. Das Öl stärkt das
Immunsystem (Linolsäure), beugt allgemein Entzündungen vor
(Alpha-Linolensäure) und schützt die Darmschleimhaut, ähnlich wie auch andere
Pflanzenöle. Aber seine Spezialität ist es, den Fettstoffwechsel zu
regulieren und den Cholesterinspiegel niedrig zu halten.
Sowohl Linol- als auch Ölsäure beeinflussen den Fettstoffwechsel positiv.
Ihnen steht das Phytosterol Beta-Sitosterin hilfreich zur Seite. Dieser Stoff
kommt im Sojaöl in grosser Menge vor, deshalb nennt man es auch "Sojasterin"
. Es kann mit dem Cholesterin einen Komplex bilden, so dass dieses
unschädlich ist und über den Darm ausgeschieden wird. Dadurch eignet sich
Sojaöl hervorragend zur Vorbeugung gegen zu hohen Fettspiegel und - durch
Mischen mit Leinöl verstärkt - gegen Arteriosklerose.
andere Verwendung:
Sojaöl macht die Haut weich und geschmeidig, da es oberflächenaktiv ist und
tief in die Hornschicht eindringt. Es verhindert Sprödheit und Rissigkeit.
Der beachtliche Anteil ungesättigter Fettsäuren schützt entzündete Haut
ebenso wie irritierte Aknehaut, dabei wird auch die Zellneubildung unterstützt.
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